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Akademie der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Studienprogramm Wirtschaftspsychologie M.Sc.
Neckarsteige 6-10
72622 Nürtingen

info@hfwu-wpx.de 07353/9845681

Aktuelle Forschungen und Erkenntnisse

Über 300 Masterarbeiten und unzählige praxisbezogene Prüfungsleistungen aus unserem berufsbegleitenden Master Wirtschaftspsychologie zeigen, was Menschen in Organisationen wirklich bewegt – zahlreiche Forschungsschwerpunkte von Führung über mentale Gesundheit bis Künstliche Intelligenz. Entdecken Sie ausgewählte Erkenntnisse, übersetzt in Nutzen für Ihren Berufsalltag.
Wandel der Arbeitswelt steht im Mittelpunkt

Überblick über die Forschungsschwerpunkte im Master Wirtschaftspsychologie

Die Auswertung von rund 300 Masterarbeiten (2019 bis heute) zeigt ein breites, praxisnahes Forschungsspektrum. Den größten Raum nimmt die Führung ein; ebenso stark vertreten sind Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz sowie Veränderung und Transformation. Zugleich wächst kein Feld so schnell wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. Die Themenlandkarte weiter unten macht diese Schwerpunkte anklickbar – jedes Feld führt zu konkreten Studien-Kurzfassungen.

Übergreifende Trends

Die Auswertung zeigt folgende Entwicklungslinien:

  1. Führung bleibt das Herzstück: Positive und gesunde Führung, die Bindung an die Führungskraft und Führung im Wandel sind die häufigsten Themen.
  2. Künstliche Intelligenz & Digitalisierung ist das am schnellsten wachsende Feld – von digitalem Stress bis zu KI-Kompetenz und KI in Prozessen.
  3. Der Wandel der Arbeitswelt prägt viele Arbeiten: New Work, hybrides und mobiles Arbeiten, Agilität und Transformation.
  4. Gesundheit und Psyche gewinnen an Gewicht: mentale Gesundheit, Stress, psychologische Sicherheit und Resilienz.
  5. Sinn, Werte und Vertrauen treten als Gegenpol zur Digitalisierung stärker hervor – ebenso Nachhaltigkeit und Diversität.

 

Zentrale Forschungsfelder

  • Führung & Leadership
  • Gesundheit, Stress & Wohlbefinden
  • Veränderung, Transformation & Agilität
  • Mitarbeiterbindung & Commitment
  • Persönlichkeit, Selbstwirksamkeit & Kompetenz
  • Recruiting & Employer Branding
  • Künstliche Intelligenz & Digitalisierung
  • Motivation, Zufriedenheit & Engagement
  • Kultur, Werte, Ethik & Sinn
  • Nachhaltigkeit & Green HRM

Diese Felder finden Sie unten in der Themenlandkarte wieder – ein Klick zeigt die passenden Kurzfassungen.

Die Studie des Monats

„Bleiben wollen statt bleiben müssen" – Wie Positive Leadership die Bindung an Führungskräfte stärkt

“Meine Masterarbeit zeigt, warum es gerade in Zeiten des Wandels auf die Qualität der Führungsbeziehung ankommt.” Valeria Maiorano M.Sc. Produktmanagerin Wertpapiergeschäft

  • Warum das Thema zählt

    Der häufigste Kündigungsgrund ist nicht das Gehalt, sondern die Beziehung zur direkten Führungskraft. In Zeiten von Fachkräftemangel und ständigem Wandel wird damit zur Kernfrage: Wie halten Führungskräfte ihre Mitarbeitenden – nicht aus Zwang, sondern aus Überzeugung? Genau das hat eine WPX-Masterarbeit untersucht.

    Was wurde untersucht?

    Im Fokus stand „Positive Leadership“ – ein Führungsstil, der auf Wertschätzung, Stärken, guter Beziehung und Sinn beruht. Befragt wurden 287 Beschäftigte im deutschsprachigen Raum. Unterschieden wurde, warum Menschen bei ihrer Führungskraft bleiben: weil sie wollen (Emotion), müssen (Kosten-Nutzen), sollen (Loyalität) – oder rein formal gebunden sind.

    Die wichtigsten Ergebnisse

    Das Ergebnis ist eindeutig: Positive Führung wirkt sehr stark auf das „Bleiben-Wollen“, also die emotionale Verbundenheit – sie erklärt rund 69 % davon, in der Forschung ein außergewöhnlich hoher Wert. Auch die Loyalität („sollen“) wird spürbar gestärkt. Auf das „Bleiben-Müssen“ aus reinem Kalkül hat sie dagegen keinen Einfluss. Kurz: Positive Führung bindet über Beziehung und Sinn, nicht über Zwang. Und: Wer offen für Veränderung ist, profitiert davon besonders.

    Für Sie heißt das:

    • Positive Führung ist kein „nice to have“, sondern ein messbarer Bindungsfaktor – konkret über Anerkennung, ehrliches Feedback, Stärkenfokus und sinnstiftende Ziele.
    • Fragen Sie nicht nur, ob Mitarbeitende bleiben, sondern warum – „wollen“ ist wertvoller als „müssen“.
    • Kombinieren Sie gute Führung mit einer offenen Veränderungskultur – zusammen wirken beide am stärksten.

    Die Studie auf einen Blick: Online-Befragung · 287 Beschäftigte · Positive Leadership (5PL-Skala) · Vier Bindungsmotive (Modell nach Godbersen et al., 2024).

Studien-Kurzfassungen

Themenlandkarte: Woran bei uns geforscht wird

  • Manche Kolleg:innen kosten täglich Nerven – helfen Selbstführung und emotionale Kompetenz?

    Eine Befragung (N = 317) bestätigt: Selbstführung beeinflusst die emotionale Kompetenz und den Umgang mit Konflikten; Alter und Berufsjahre spielten keine Rolle. Für Sie: An der eigenen Selbstführung zu arbeiten zahlt direkt auf den Umgang mit schwierigen Schnittstellen ein.

  • Wie stärkt Führungskommunikation die Bindung?

    Ein systematischer Review leitet fünf Prinzipien ab: von Anfang an transparent und ehrlich über gegenseitige Erwartungen sprechen, regelmäßig im Austausch bleiben und vor allem den Worten Taten folgen lassen. Für Sie: Verlässliche Kommunikation ist der Kern eines stabilen psychologischen Vertrags.

  • Macht in der Führung – Tabu oder Werkzeug?

    Eine Studie (N = 122) zeigt: „Weiche“ Machtgrundlagen (Vorbild, Expertise) stärken die Führungsbeziehung und leistungsförderliches Verhalten, „harte“ Machtmittel zeigten keinen Effekt. Für Sie: Einfluss entsteht über Beziehung und Kompetenz, nicht über Druck.

  • Lässt sich Selbstführung trainieren?

    In einer Interventionsstudie stieg vor allem die Selbstregulation signifikant; der erhoffte Zusatzeffekt der speziellen Methodik blieb aus. Für Sie: Selbstführungstrainings wirken – schon das Training an sich bringt messbaren Kompetenzzuwachs.

  • Wie macht Führung Teams krisenfester?

    In einem Unternehmen der Branche Luftverkehr wird untersucht, wie Positive Psychologie und New Work in der Führung Resilienz und Zukunftsfähigkeit stärken. Für Sie: Resilienz lässt sich durch Führung aktiv fördern.

  • Macht positive Führung psychisch gesünder?

    Die Studie zeigt klare positive Zusammenhänge zwischen positivem Führungsverhalten, psychischer Gesundheit und Resilienz – ein vermittelnder Effekt der Resilienz ließ sich aber nicht belegen. Für Sie: Positive Führung wirkt direkt auf das Wohlbefinden.

  • Schadet Mikropolitik immer?

    Eine Studie (N = 189) zeigt überraschend: „weiche“ und rationale mikropolitische Taktiken hängen positiv mit der Employee Experience zusammen, „harte“ nicht; Geschlechterunterschiede gab es keine. Für Sie: Nicht jede Mikropolitik ist schlecht – auf die Art kommt es an.

  • Wer traut sich, offen zu sprechen?

    Die Analyse zeigt einen schwach negativen Zusammenhang zwischen Neurotizismus und psychologischer Sicherheit; Frauen wiesen höhere Neurotizismus-Werte auf, die Teamzugehörigkeitsdauer spielte keine Rolle. Für Sie: Psychologische Sicherheit braucht ein Klima, das auch ängstlichere Menschen einbezieht.

  • Wer traut sich, offen zu sprechen?

    Die Analyse zeigt einen schwach negativen Zusammenhang zwischen Neurotizismus und psychologischer Sicherheit; Frauen wiesen höhere Neurotizismus-Werte auf, die Teamzugehörigkeitsdauer spielte keine Rolle. Für Sie: Psychologische Sicherheit braucht ein Klima, das auch ängstlichere Menschen einbezieht.

  • Was lernen Unternehmen von Spezialeinheiten?

    In Anlehnung an eine große (militärische) Organisation zeigt eine Studie (N = 226) einen signifikanten Zusammenhang des übertragenen Führungskonzepts mit der individuellen Entscheidungsqualität. Für Sie: Klare Prinzipien aus Hochleistungsumfeldern können zivile Entscheidungen schärfen.

  • Kann Führung psychische Belastung senken?

    In der IT-Branche (N = 155) zeigt sich ein signifikant negativer Zusammenhang: Gesundheitsorientierte Führung senkt das Belastungserleben und federt Stress ab. Für Sie: Führungskräfte können mit gesundem Führungsverhalten aktiv entlasten.

  • Macht Durchhaltevermögen („Grit“) glücklicher – und hilft Sport?

    Grit, Wohlbefinden und körperliche Aktivität hängen mittel bis stark zusammen; Sport wirkte aber nicht als Verstärker, das Alter spielte keine Rolle. Für Sie: Grit und Bewegung gehen mit mehr Wohlbefinden einher.

  • Macht psychologische Sicherheit mental gesünder?

    Eine Studie (N = 117) bestätigt: Psychologische Sicherheit sagt mentale Gesundheit signifikant vorher (7–17 % Varianz je Dimension). Für Sie: Ein angstfreies Teamklima ist auch ein Gesundheitsfaktor.

  • „Innere Kündigung“ messbar machen!

    Die Arbeit identifiziert eine Drei-Faktoren-Struktur und entwickelt eine kompakte deutsche 13-Item-Skala mit guter Validität und ausgezeichneter Reliabilität. Für Sie: Stille Kündigung lässt sich nun früh erkennen statt erst beim Abschied.

  • Hilft Bewegung gegen Bürostress?

    In einer Unternehmensgruppe der Branche Industrie/Maschinenbau gilt Bewegung als wichtige Ressource gegen Stress – entscheidend sind aber Unternehmenskultur und die Unterstützung durch Führungskräfte. Für Sie: Bewegungsangebote wirken nur, wenn die Kultur sie trägt.

  • Gestalte deinen Job selbst!

    Eine Studie (N = 116) bestätigt klare positive Zusammenhänge von „Job Crafting“ mit Arbeitsengagement; ein Einfluss der Persönlichkeit ließ sich überwiegend nicht nachweisen. Für Sie: Wer den eigenen Job aktiv mitgestaltet, ist engagierter.

  • Familie und Job unter einem Hut

    Bei hybrid arbeitenden Eltern führen vor allem vom Arbeitgeber durchkreuzte Zeitpläne (und bei Frauen hohe Selbstansprüche) zu Konflikten; Männer trennen eher, Frauen integrieren eher Arbeit und Familie. Für Sie: Verlässliche Planung entlastet hybrid arbeitende Eltern spürbar.

  • Schützt KI-Kompetenz vor digitalem Stress?

    Im Finanzsektor (158 Beschäftigte) wirken KI-Kompetenzen schützend gegen „Technostress“; wirksam bleibt vor allem die praktische Anwendungskompetenz. Für Sie: Praktisches KI-Können senkt den Stress mit neuer Technik.

  • Macht Digitalisierung im Job Stress?

    In der Bankenbranche wird „Technostress“ und dessen Beeinflussung durch die persönliche Technikbereitschaft untersucht. Für Sie: Sicherheit im Umgang mit Technik ist ein Schlüssel gegen digitalen Stress.

  • Kann Erschöpfung selbst neuen Stress erzeugen?

    Eine Studie (N = 171) bestätigt einen Teufelskreis: Emotionale Erschöpfung erhöht – vermittelt über selbstuntergrabendes Verhalten – die wahrgenommenen Arbeitsanforderungen. Für Sie: Erschöpfung früh ernst nehmen, bevor sie sich selbst verstärkt.

  • Warum kommt dieselbe Veränderungsbotschaft unterschiedlich an?

    In der Konzernrevision eines Großunternehmens werden über Interviews die Werteebenen der Beteiligten beleuchtet. Für Sie: Change-Kommunikation wirkt besser, wenn sie die Werte der Empfänger:innen trifft.

  • Welche Führung trägt durch den Wandel?

    In einer Organisation der Branche landwirtschaftliche Dienstleistungen werden über Interviews und Fragebogen Erfolgsfaktoren der Geschäftsführung herausgearbeitet. Für Sie: praxisnahe Hinweise, welche Verhaltensweisen Organisationen im Wandel erfolgreich machen.

  • Warum bleibt Wissen ungeteilt?

    In einem Unternehmen der Branche Maschinenbau (n = 830) werden zahlreiche Wissenstransfer-Barrieren identifiziert und per Faktorenanalyse geordnet, mit signifikanten Unterschieden je Abteilung. Für Sie: Wissensteilung scheitert an konkreten, adressierbaren Barrieren.

  • Welche Kompetenzen braucht die Ausbildung von morgen?

    In der Metall- und Elektroindustrie wird qualitativ erforscht, welche Handlungskompetenzen Auszubildende angesichts von Digitalisierung, Industrie 4.0 und VUCA künftig brauchen. Für Sie: Ausbildung muss neue Kompetenzen früh mitdenken.

  • Funktioniert Selbstorganisation?

    In einem Unternehmen der Branche Fördertechnik/Intralogistik wird das soziokratische Konsentverfahren positiv angenommen (wenn auch zeitaufwendig) und stärkt Reflexion und Entscheidungsqualität. Für Sie: Mitbestimmung kann Entscheidungen besser machen – braucht aber Zeit.

  • Wie bindet man neue Mitarbeitende vom ersten Tag an?

    In einem Unternehmen der Branche Medizintechnik zeigt sich, dass gelungene Integration die frühe Bindung stärkt – mit praxisnahen Empfehlungen Richtung „Employer of Choice“. Für Sie: Ein durchdachtes Onboarding ist Bindung ab Tag eins.

  • Wie hält man Pflege-Azubis?

    In einem Unternehmen der Branche Pflege/Gesundheit ist vor allem die erlebte organisationale Unterstützung der stärkste Prädiktor emotionaler Bindung (ρ = .54); gemeinsam erklären die Faktoren 37 % der Varianz. Für Sie: Spürbare Unterstützung im Betrieb bindet Auszubildende.

  • Bindet man voll-remote anders?

    In einem Unternehmen der Branche IT unterscheiden sich voll- und teil-remote Beschäftigte in der Gesamt-Attraktivität kaum; nur beim Faktor Führung zeigt sich ein Unterschied, und die Wichtigkeit einzelner Faktoren variiert. Für Sie: Remote-Bindung gelingt – Führung macht den Unterschied.

  • Ist psychologische Sicherheit der Schlüssel zur Bindung?

    Eine Studie (291 Erwerbstätige) zeigt einen signifikanten positiven Zusammenhang mit affektivem Commitment; in kleineren Unternehmen und bei Remote-Arbeit ist sie stärker ausgeprägt. Für Sie: Ein sicheres Klima bindet – besonders in kleinen und remoten Teams.

  • Welche „Future Skills“ braucht die Energiewelt?

    In einem Unternehmen der Branche Energieversorgung zählen neben vertiefter Fachkompetenz vor allem Kooperation, Kommunikation, selbstreflektiertes Lernen und agile Methoden/digitale Werkzeuge. Für Sie: Zukunftskompetenz ist mehr als Fachwissen.

  • Was macht „Machtkompetenz“ aus?

    13 Interviews zeigen: Macht ist erfolgreich, wenn sie dem Organisationsziel dient; Ohnmachtserfahrungen führen zu Rückzug. Machtkompetenz heißt situativ, transparent und respektvoll führen, Macht teilen und Informationslücken abbauen. Für Sie: Souverän mit Macht umzugehen ist erlernbar.

  • Würdest du autonom fahren?

    Eine Studie (N = 162) zeigt: Wahrgenommene Nützlichkeit, Benutzerfreundlichkeit und Technikaffinität treiben die Nutzungsabsicht; Vertrauen und Risiko spielten – kontrolliert – keine eigenständige Rolle. Für Sie: Akzeptanz neuer Technik entsteht über erlebten Nutzen und einfache Bedienung.

  • Kompetenzen gezielt entwickeln:

    In einer kirchlichen Jugendarbeits-Organisation entsteht ein Soll-/Ist-Kompetenzmodell; interessant: Schulungen hatten nur geringen Einfluss auf das Kompetenzniveau. Für Sie: Kompetenzentwicklung braucht mehr als klassische Weiterbildung.

  • Wie wird man als Arbeitgeber attraktiver?

    In einem Unternehmen der Branche Fahrzeugbau zeigen die Daten Stärken und Schwächen der internen Arbeitgeberattraktivität – und die Notwendigkeit einer langfristigen Employer-Branding-Strategie. Für Sie: Erst messen, dann gezielt an der Arbeitgebermarke arbeiten.

  • Wie objektiv sind Auswahlinterviews?

    Die Studie zeigt: Kognitive Verzerrungen treten auf, aber es gibt keinen signifikanten Unterschied zwischen Recruiter:innen und Nicht-Recruiter:innen. Für Sie: Erfahrung allein schützt nicht vor Bias – strukturierte Verfahren helfen.

  • Wo steht man als Arbeitgeber intern?

    An einem Standort eines Unternehmens der Branche Logistik/Automotive werden Unterschiede zwischen Generationen und Geschlechtern erhoben und priorisierte Retention-Maßnahmen nach der Lücke zwischen Wunsch und Ist abgeleitet. Für Sie: Priorisiere dort, wo Wunsch und Realität am weitesten auseinanderliegen.

  • Wie gewinnen Finanzdienstleister Talente?

    Die Arbeit analysiert die Herausforderungen der Personalgewinnung und gleicht die Erwartungen junger Nachwuchskräfte mit der Wahrnehmung der Branche ab. Für Sie: Employer Branding muss die echten Erwartungen der Zielgruppe treffen.

  • Was passiert, wenn Einzel- zu Teambeurteilungen werden?

    In einem IT-Unternehmen stärkt die Umstellung Verantwortungsgefühl und Zusammenhalt und fördert Motivation über gemeinsame Ziele – erschwert aber die Sichtbarkeit einzelner Beiträge; Führungskräfte werden mehr zu Coaches. Für Sie: Teambewertung stärkt das Wir, braucht aber faire individuelle Würdigung.

  • Wer nutzt KI in Studium und Beruf?

    Eine Studie (N = 83) zeigt: Einstellungen hängen klar mit der Nutzungsabsicht zusammen; „KI-Literacy“ vermittelt diesen Zusammenhang im Beruf, nicht aber im Studium. Für Sie: Positive Einstellung und KI-Kompetenz fördern die Nutzung – je nach Kontext unterschiedlich.

  • Was bringt KI im Prozessmanagement?

    In einem Unternehmen der Branche Medizintechnik zeigen Interviews: Die Voraussetzungen für eine nachhaltige KI-Integration ins Prozessmanagement sind erst teilweise erfüllt; die Prozessplattform wird zum Treiber des Wandels. Für Sie: KI braucht Reife in Rollen und Prozessen, nicht nur Technik.

  • Was macht Auszubildende zufrieden?

    Eine sehr große Studie (n = 4.078) zeigt: Sechs Faktoren – u. a. Ausbildungsqualität, Arbeitsgestaltung und Berufsschulzufriedenheit – erklären 77,7 % der Ausbildungszufriedenheit. Für Sie: Eine starke, datenbasierte Grundlage, um Ausbildung gezielt zu verbessern.

  • Fühlt man sich remote noch zugehörig?

    Eine vergleichende Analyse zeigt: Zugehörigkeit entsteht in beiden Welten – remote über transparente Kommunikation, Sichtbarkeit und regelmäßigen Austausch, im Büro über spontane Begegnungen und Rituale. Für Sie: Zugehörigkeit ist gestaltbar, egal wo gearbeitet wird.

  • Warum tun sich westeuropäische Unternehmen in Japan schwer?

    11 Interviews zeigen: Kundenorientierung, enge Zusammenarbeit und langfristige Beziehungen sind Erfolgsfaktoren; die ausgeprägte Unsicherheitsvermeidung erschwert neue Geschäfte. Für Sie: Interkulturelles Geschäft braucht Geduld und Beziehungsaufbau.

  • Sind Mitarbeitende das Einfallstor für Cyberangriffe?

    Die Studie zeigt: Eine positive Cybersicherheits-Einstellung hängt mit weniger riskantem Verhalten zusammen; der „psychologische Vertrag“ beeinflusst riskantes Verhalten mit. Für Sie: Cybersicherheit ist auch eine Frage von Haltung und Beziehung.

  • Wer übernimmt den Handwerksbetrieb?

    Aus Übernehmer-Sicht wurden 28 fördernde und 21 hemmende Faktoren identifiziert – förderlich u. a. neutrale Wertermittlung und Kammerberatung, hemmend vor allem ein überhöhter Kaufpreis. Für Sie: Erfolgreiche Nachfolge beginnt mit fairem Preis und guter Beratung.

  • Wie wirkt Kultur auf Arbeitgeberattraktivität?

    Die Studie zeigt teils signifikante Unterschiede zwischen kulturellen Gruppen (Hofstede-Dimensionen) in der Wahrnehmung von Attraktivität und Werten. Für Sie: Arbeitgeberattraktivität ist kulturell geprägt – wichtig für internationale Teams.

  • Wie gewinnt man verlorenes Vertrauen zurück?

    In einem Unternehmen der Branche Medizintechnik (18 Interviews) speist sich Vertrauen aus Fähigkeit, Wohlwollen und Integrität – Vertrauensbrüche entstehen vor allem durch verletzte Integrität. Für Sie: Integrität ist die Grundlage, an der sich Vertrauen entscheidet.

  • Wie entsteht Loyalität im Luxus-Immobiliengeschäft?

    Eine Studie (N = 144) zeigt einen starken positiven Zusammenhang von Kundenerlebnis und Loyalität; „Peace of Mind“ und Ergebnisfokus sind am wichtigsten, bei vermögenden Kund:innen wirkt das Erlebnis besonders stark. Für Sie: Exzellente Kundenerfahrung ist die beste Quelle für Weiterempfehlung.

  • Wählen junge Fachkräfte nach Nachhaltigkeit?

    Bei Young Professionals zählt CSR vor allem bei mitarbeiterbezogenen Aspekten (faire Bedingungen, Flexibilität, Weiterbildung) – und wird bei sonst gleichen Angeboten zum Zünglein an der Waage. Für Sie: Nachhaltigkeit ist ein unterstützender, aber realer Recruiting-Faktor.

  • Was kann HR zur Nachhaltigkeit beitragen?

    In einem Unternehmen der Branche Pharma gilt HR als zentrale Stelle für soziale Nachhaltigkeit – über Kommunikation, Führung, Veränderungs- und Personalentwicklung sowie Vertrauensaufbau. Für Sie: HR ist ein Schlüssel für gelebte Nachhaltigkeit.

  • Beeinflusst die Qualität der Paarbeziehung das Arbeitsverhalten?

    Eine quantitative Querschnittsstudie untersucht den Zusammenhang von privater Beziehungsqualität und leistungsbezogenem Verhalten (OCB) in Deutschland. Für Sie: Privates und Berufliches sind enger verknüpft, als man denkt.

  • Wie gelingt Diversity-Management im Mittelstand?

    13 Experteninterviews liefern praxisnahe Anhaltspunkte zur strategischen Gestaltung in KMU – mit Führungsverhalten und Sensibilisierung als zentralen Hebeln. Für Sie: Vielfalt managen geht auch mit begrenzten Mitteln.

  • Macht Vielfalt an der Spitze innovativer?

    Ein systematischer Review (6 Quellen) zeigt: „Deep-Level“-Diversität (Werte, Wissen) wirkt konsistent positiv auf Innovationskraft, sichtbare „Surface-Level“-Diversität deutlich schwächer. Für Sie: Echte Vielfalt im Denken treibt Innovation – mehr als bloße Sichtbarkeit.

  • Was macht Scrum-Teams erfolgreich?

    In einem Unternehmen der Branche IT entsteht Projekterfolg aus dem Zusammenspiel methodisch-struktureller und zwischenmenschlicher Faktoren – je nach Umsetzung fördernd oder hemmend. Für Sie: Agilität gelingt über Methode UND Beziehung.

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