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So sind wir zu erreichen

Akademie der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Studienprogramm Wirtschaftspsychologie M.Sc.
Neckarsteige 6-10
72622 Nürtingen

info@hfwu-wpx.de 07353/9845681

Forschung, Entwicklung und Praxistransfer stehen im Master Wirtschaftspsychologie der HfWU für gelebte Verbindung von Wissenschaft und Anwendung. Unsere Projekte entstehen an den Schnittstellen von Mensch, Organisation und Gesellschaft – mit klarem Bezug zu realen Herausforderungen und einem hohen Anspruch an wissenschaftliche Qualität. Die Studierenden können und sollen bei Studienaufgaben Ihre Praxisherausforderungen einbringen.

Lehren und Lernen für die Praxis

Das Curriculum fördert gezielt den Praxistransfer

Prof. Dr. habil. Rüdiger Reinhardt (Akademischer Leiter): Im Zentrum unseres Verständnisses von Forschung und Entwicklung steht der Mensch in seinem beruflichen und gesellschaftlichen Kontext. Wir wollen verstehen, wie Menschen entscheiden, zusammenarbeiten und sich verändern – und dieses Wissen in die Praxis tragen. Unsere Studierenden und Lehrenden arbeiten gemeinsam an anwendungsnahen Forschungsfragen, oft in Kooperation mit Unternehmen oder Institutionen. Dabei entstehen Impulse, die Organisationen innovativer und Menschen wirksamer machen. Forschung und Praxistransfer sind für uns kein Gegensatz, sondern zwei Seiten einer lebendigen akademischen Kultur, die Denken und Handeln miteinander verbindet.

Wirtschaftspsychologie für die Zukunft

Prof. Dr. habil. Rüdiger Reinhardt ist Professor für Wirtschaftspsychologie und Empirische Forschung an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen‑Geislingen (HfWU) und Akademischer Leiter der berufsbegleitenden Masterprogramme Wirtschaftspsychologie (WPX). Inhaltlich arbeitet er an der Schnittstelle von Führungspsychologie, Change Management, Wissens‑ und Kommunikationsmanagement, Neuroleadership, Positivem Organisationsverhalten und Psychologischem Kapital. Er steht für evidenzbasierte, praxisnahe Forschung und den Transfer in Führung und Organisationen. Zuvor bekleidete er Professuren und Leitungsrollen u. a. am MCI Innsbruck, an der Universität St. Gallen (Kompetenzzentrum Knowledge Communication) sowie an der SRH Fernhochschule. An der HfWU verantwortet er die akademische Qualität des WPX (Curricula, Akkreditierungen, Lehrteam, Forschungsbegleitung). Er ist regelmäßig in Fachgesprächen, Podcasts und Medienbeiträgen präsent – etwa zu Macht, Führung und Verantwortung sowie zu psychischen Ressourcen in Krisenzeiten.

Ausgewählte Publikationen

  • Neuroleadership: Empirische Überprüfung und Nutzenpotenziale für die Praxis (Hrsg.), De Gruyter, 2014
  • Psychological Capital: Psychische Ressourcen und Wettbewerbsfähigkeit, Windmühle, 2013
  • Wirtschaftspsychologie und Organisationserfolg (Hrsg.), Pabst, 2012
  • Handbuch Wissensbilanz: Umsetzung und Fallstudien (mit M. Bornemann), Erich Schmidt, 2. Aufl. 2017
  • Konflikt- und Verhandlungsmanagement (mit J. Tries), Springer, 2008
  • Wissenskommunikation in Organisationen (Hrsg., mit M. Eppler), Springer, 2004
  • Wissensmanagement für die Praxis (Hrsg., mit P. Pawlowsky), Luchterhand, 2002
Forschungsschwerpunkt Prof. Dr. Nikolaj Lunze

Influencer, Content, Wirkung: Psychologie hinter erfolgreichem Marketing

Prof. Dr. Nikolaj Lunze ist Professor für angewandte Wirtschafts- und Entscheidungspsychologie an der HfWU. In Forschung und Lehre konzentriert er sich auch auf die Markt-, Medien- und Werbepsychologie in der digitalen Welt. Im Zentrum stehen Mechanismen, die erklären, wann digitale Kommunikation wirksam ist – von Source Credibility (Vertrauenswürdigkeit und Expertise) über parasoziale Beziehungen bis hin zu sozialer Bewährtheit, Ähnlichkeits- und Attraktivitätseffekten.

Seine Arbeiten zur menschlichen Kognition und zum Influencer-Marketing zeigen, wie Sympathie, Authentizität und eine gute inhaltliche Passung von Botschaften Kaufabsichten beeinflussen – und wo für Konsumentinnen und Konsumenten durch Attributions- und Bestätigungsfehler Risiken entstehen. Ein besonderes Anliegen ist ihm das Aufdecken unethischer Manipulationsversuche (z. B. gegenüber jungen Menschen) und versteckter Beeinflussungsversuche (Covert Marketing).

Methodisch favorisiert Prof. Lunze psychologische Evidenz mit praxistauglichen Experimenten – „Experimentalforschung ist einfach am spannendsten.“ Die Verbesserung menschlicher Entscheidungen, die Reduktion von Urteilsverzerrungen (Debiasing) und die Optimierung der Wirkung interpersoneller Kommunikation zählen zu seinen Kernthemen.

Forschungsschwerpunkt Prof. Dr. Pascale Stephanie Petri

Wissenschaft als Werkzeug für die Praxis

Frau Prof. Dr. Pascale Stephanie Petri ist Professorin für Quantitative Methoden und Datenanalyse an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU). In ihrer Lehre und Forschung verbindet sie wissenschaftliche Methodenkompetenz mit einem klaren Fokus auf praktische Anwendbarkeit im wirtschaftspsychologischen und bildungsbezogenen Kontext. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich Erfolg und Zufriedenheit im Studium und Beruf. Dabei fokussiert sie im Rahmen der Personal- und Eignungsdiagnostik beispielsweise auf Selbstwirksamkeit, Citizenship und digitale Kompetenzen als Teile von "Future Skills". Ein weiteres Forschungsinteresse sind gesundheits- und motivationspsychologische Aspekte. Die Etablierung wissenschaftlich fundierter Eignungsdiagnostik in der Praxis in Form von Online-Self-Assessments stellt eine wichtige Verbindung zwischen eignungsdiagnostischer Forschung und Praxis dar.

Damit leistet sie einen direkten Beitrag zur Verbesserung von Bildungsprozessen und zur Optimierung praxisrelevanter Entscheidungs- und Auswahlverfahren – etwa durch evidenzbasiertes Feedback in Online-Self-Assessments. Praxisnähe zeigt sich auch in der Art, wie Prof. Petri empirische Methoden nutzt: Sie arbeitet mit realen Datensätzen und Anwendungsbeispielen, etwa aus Hochschul- und Personalentwicklung, um statistische Methoden auf konkrete Problemstellungen aus Wirtschaft und Bildung anzuwenden. Ihr Ansatz zielt darauf ab, empirische Forschung in praktisches Handeln und Entscheidungsunterstützung zu überführen, um so wissenschaftliches Arbeiten als Basis für evidenzbasiertes Handeln in der Praxis zu stärken.

 

Forschung im Rahmen des Studiums von Ksymena Karpinski M.Sc.

Psychologische Sicherheit & Mentale Gesundheit

Ksymena Karpinski absolvierte ihren Master in Wirtschaftspsychologie an der HfWU und untersuchte den Zusammenhang zwischen psychologischer Sicherheit und mentaler Gesundheit bei Erwerbstätigen – die erste Studie dieser Art im deutschsprachigen Raum. Ihre Masterarbeit wurde 2024 in der renommierten Reihe „BestMasters" bei Springer veröffentlicht. Heute arbeitet sie als freiberufliche Wirtschaftspsychologin, systemischer Coach und Unternehmensentwicklerin in einem DAX-Konzern. Ihre Forschung zeigt: Psychologische Sicherheit fördert nicht nur das Wohlbefinden von Mitarbeitenden, sondern steigert auch Produktivität und Innovationskraft. Karpinski verbindet wissenschaftliche Methodik mit klarem Praxisbezug und liefert evidenzbasierte Impulse für gesunde, leistungsfähige Organisationen.

Selbstreflexion & Wachstum im Rahmen des Studiums

Praxisnahe Prüfungen – Lernen an echten Herausforderungen

Im Studiengang Wirtschaftspsychologie (WPX) setzen wir auf praxisorientierte Prüfungsformate, die weit über klassische Klausuren hinausgehen. Unsere Studierenden bearbeiten reale Fälle aus ihrer eigenen Unternehmenspraxis und entwickeln Lösungsansätze aus verschiedenen fachlichen Perspektiven – von der Organisationspsychologie über Personalmanagement bis hin zu Change-Prozessen.

Praxisbeispiele aus Prüfungen:

  • Analyse eines Konflikts im eigenen Team und Entwicklung eines Mediationskonzepts
  • Evaluation eines Change-Prozesses im Unternehmen unter Berücksichtigung psychologischer Erfolgsfaktoren
  • Konzeption eines Employer-Branding-Ansatzes auf Basis aktueller Motivationstheorien
  • Durchführung und Auswertung einer Mitarbeiterbefragung mit statistischen Methoden
  • Entwicklung eines Onboarding-Konzepts unter Einbezug von Lernpsychologie und Organisationskultur

In den psychologischen Grundlagenfächern geht es zudem um Selbstreflexion: Mithilfe validierter psychologischer Instrumente lernen die Studierenden, ihre eigene Persönlichkeit fundiert einzuschätzen, hinderliche Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und gezielt an ihrer persönlichen Weiterentwicklung zu arbeiten.

Selbstreflexion mit validen Instrumenten:

  • Persönlichkeitsdiagnostik (z. B. Big Five)
  • Analyse eigener Stressmuster und Bewältigungsstrategien
  • Identifikation hinderlicher Schemata (z. B. Perfektionismus, Selbstzweifel)
  • Reflexion der eigenen Führungs- und Kommunikationsstile
  • Entwicklung individueller Entwicklungspläne auf Basis psychologischer Erkenntnisse

Die Masterarbeit – Ihr Karrieresprungbrett: Die Masterarbeit im WPX bearbeitet ein praxis- und karriererelevantes Thema aus Ihrem beruflichen Umfeld. Erfahrene Professor:innen begleiten Sie dabei, wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Handlungsempfehlungen zu übersetzen.

 

Unser Master of Science ist für die Praxis

Haben wir Sie überzeugt?

Dann machen Sie den nächsten Schritt: Erleben Sie, wie Wissenschaft und Praxis im Studiengang Wirtschaftspsychologie zusammenwirken – für Ihre persönliche und berufliche Weiterentwicklung. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

👉 Jetzt in die Zukunft starten: Fordern Sie Ihr persönliches Infomaterial an, melden Sie sich zum nächsten Infoabend an oder vereinbaren Sie ein individuelles Beratungsgespräch!

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